Geschichte

 

Beim Bummeln zwischen Stadthausbrücke, Große Bleichen und Neuer Wall findet man sich en passant mitten in der Hamburger Historie wieder, der das TORTUE seinen Namen verdankt: Als Hamburg, olala, zwischen 1806 und 1814 ein Departement von Paris war, logierte in dem historischen Quartier kein geringerer als Napoléon. Er und die Seinen haben den Hamburgern nicht nur die Inspiration für das Franzbrötchen mitgebracht, nicht nur Chausseen, Bellevues und Palais, sondern auch eine Idee von jenem weltberühmten Savoir-vivre. Ins Heute übersetzt handelt es sich dabei, allem voran, um die beglückende Lebenskunst sich niemals zu beeilen! Und welches Lebewesen versteht sich darauf ganz vorbildlich? Et voilà! Die Schildkröte – französisch la tortue. TORTUE erinnert uns daran, uns Zeit nehmen. Erst recht dann, wenn wir keine haben. Denn Eile und Genuss schließen einander aus. Nur in Müßiggang und Entspannung stehen die Antennen für das Schöne auf Empfang. Und mit rund 200 m/h, lässt es sich formidabel durchs TORTUE flanieren und erkunden, was dieser Ort überhaupt ist!